Gerechtigkeit

Bei allen politischen Entscheidungen muss an oberster Stelle die Gerechtigkeit stehen. Eigentlich das normalste der Welt, dennoch immer wieder ignoriert – zugunsten der oberen Zehntausend. Wie anders kann man erklären, dass die Reichen immer Reicher werden?

Die Zeit berichtetete: „Deutschland hat jetzt eine Uhr, die Reichtum anzeigt. Man findet sie auf der Internetseite des neu gegründeten Bündnisses »Umfairteilen«. Danach besitzen die Deutschen unvorstellbare 7,5 Billionen Euro, von denen unvorstellbare 63 Prozent dem reichsten Zehntel der Gesellschaft gehören. Dessen Vermögen beträgt exakt 4.735.827.780.210 Euro. Wobei sich die hinteren Ziffern mit atemraubender Geschwindigkeit verändern. Kaum hat man sich umgedreht, liegen schon wieder hunderttausend Euro mehr auf den Konten der oberen zehn Prozent. Die Reichen werden reicher, auch das ist die Botschaft dieser Uhr. Es ist ein Wahnsinn.“

Es kann also gespart und verdient werden. Gerechtigkeit bedeutet aber, dass jeder etwas davon erhält.

Gerechtigkeit bedeutet auch, dass Subventionen und Förderungen jedem gleichermaßen zu Teil werden. Rister und Rürup helfen leider nur in dem Maße in dem man auch gut verdient. Das ist ungerecht. Das alte Motto „Leistung soll sich auszahlen“ stimmt leider nicht mehr. Niedriglöhne und Zeitarbeitsagenturen führen zu hohen Leistungen aber weniger Auszahlungen. Das Motto ist veraltet und darf heute keiner Rechtfertigung dienen.

Die Einzige Lösung ist eine allgemeine Gleichbehandlung der Bürger – einkommensunabhängig.

Die resultierenden Forderungen:

  • Die Reichen begleichen die Staatsschulden, sie haben viele Jahrzehnte gut an der Marktwirtschaft und den Staatsschulden verdient.
  • Ein gleiches Grundeinkommen für jeden Bürger.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.